Wir verlagern Handwerksbetriebe, Praxen, Werkstätten und kleine Büros in Melchow und im südlichen Barnim. Das sind selten ganze Etagen, sondern meistens eine Werkstatt mit Maschinen und Materiallager, eine Praxis mit Behandlungsraum und Aktenbestand oder ein Büro mit vier bis zehn Arbeitsplätzen. Einsatzzeit ist werktags von 09:00 bis 18:00 Uhr, und wir stimmen den Ablauf so ab, dass die Zahl der Tage ohne Betrieb so klein wie möglich bleibt.
Zugeschnitten auf Handwerk, Praxen und Büros unter zehn Arbeitsplätzen
Abrechnung nach Stunde ab 44 Euro, Schrauber für Regale und Maschinen ab 28 Euro
Zweitfahrzeug derselben Tour: 24 Euro je Stunde statt vollem Satz
Akten und Lagerware bleiben in nachvollziehbarer Reihenfolge
Zwischenlagerung möglich, wenn die neue Fläche noch nicht fertig ist
Nicht der Konzern
Wer hier tatsächlich umzieht
Im Barnim sind Betriebsumzüge klein, aber technisch anspruchsvoll.
Ein Ort mit rund tausend Einwohnern hat keine Bürohochhäuser. Was es gibt, sind Betriebe, die an einem Hof hängen: der Handwerker mit Werkstatt und Lagerregal, der Malerbetrieb mit Gerüstteilen und Farblager, die Praxis in einem umgebauten Wohnhaus, der Buchhalter mit drei Schreibtischen und einem Aktenschrank, der schwerer ist als alles andere im Raum. Für diese Größenordnung sind wir gemacht.
Der Unterschied zum Privatumzug liegt nicht im Gewicht, sondern in der Reihenfolge. Bei einem Haushalt darf der Karton mit den Büchern irgendwo landen. Bei einem Betrieb muss der Werkzeugwagen am nächsten Morgen dort stehen, wo jemand danach greift, und der Aktenordner aus dem laufenden Jahr darf nicht unter zwanzig Kisten aus dem Archiv liegen. Wir beschriften deshalb nach Raum und Funktion, nicht nach Kartonnummer.
Der zweite Unterschied ist der Termindruck. Jeder Tag ohne Werkstatt ist ein Tag ohne Umsatz. Wir planen die Verlagerung deshalb in Blöcken: erst das, was ohne Betrieb auskommt, zuletzt das, was bis zum Schluss gebraucht wird und am neuen Ort zuerst wieder laufen muss.
Werkstatt und Lager
Maschinen, Regale und Material
Das Schwere steht meistens hinten in der Scheune.
Werkstattmaschinen sind unhandlich, kopflastig und stehen selten günstig. Bevor etwas bewegt wird, klären wir, ob die Maschine gesichert und leergefahren ist, ob sie aus eigener Kraft rollt und wie sie am neuen Ort ausgerichtet werden soll. Wir bringen Rollen, Gurte und Decken mit. Was ein Fachbetrieb abklemmen oder neu justieren muss, bleibt bei diesem Fachbetrieb, und wir stimmen unseren Termin darauf ab.
Lagerregale sind die zweite große Position. Ein volles Fachbodenregal wird nicht getragen, es wird leergeräumt, zerlegt und am Ziel wieder aufgebaut. Dafür rechnen wir den Schrauber mit ab 28 Euro die Stunde. Wer das Material vorher in Kisten sortiert und beschriftet, spart hier am meisten Zeit, weil das Einräumen sonst zweimal passiert.
Kleinteile, Schrauben, Farbreste, Lacke und Verbrauchsmaterial gehören getrennt vom Rest in den Wagen. Bei Stoffen, die nicht in einen normalen Umzugswagen gehören, sagen wir das vorher und nicht erst auf dem Hof. Ein Betrieb, der das offen bespricht, verliert dadurch keine Zeit, sondern gewinnt sie.
Material: nach Gruppen in Kisten, außen beschriftet
Werkbank und Werkzeugwagen: zuletzt geladen, zuerst abgeladen
Gefahrstoffe: vorher benennen, getrennt behandeln
Praxis und Büro
Akten, Technik und Wartebereich
Papier ist schwerer, als jeder erwartet.
Ein laufender Meter Akten wiegt genug, um einen normalen Umzugskarton zu sprengen. Wir packen Akten deshalb in kleinere Einheiten und halten die Reihenfolge im Schrank bei, damit am Ziel nicht neu sortiert werden muss. Wenn Unterlagen besonders geschützt gehören, fährt der betreffende Schrank abgeschlossen mit oder die Kisten werden versiegelt, und der Verantwortliche des Betriebs begleitet den Wagen.
Technik reißt niemand aus der Wand. Rechner, Monitore und Netzwerktechnik nehmen wir vom Tisch, sobald sie jemand aus dem Betrieb heruntergefahren und abgesteckt hat. Kabel bleiben am jeweiligen Gerät, das erspart am Zielort die Sucherei. Der Wiederaufbau von Serverschränken und Praxissoftware ist Sache Ihres Dienstleisters, wir räumen ihm den Platz und die Zeit dafür frei.
Wartebereich und Empfang sind der Teil, den Kunden zuerst wiedersehen. Wir bauen deshalb Theke, Stühle und Beleuchtung zuerst wieder auf, auch wenn im Hinterzimmer noch Kisten stehen. Ein Betrieb, der am Montag empfangsbereit aussieht, verliert weniger als einer, der noch drei Tage lang entschuldigend die Tür aufhält.
Hof und Rampe
Die Zufahrt am alten und am neuen Ort
Zwei Adressen bedeuten zwei Zufahrten, und beide müssen passen.
Bei einem Betriebsumzug prüfen wir die Zufahrt zweimal. Am alten Standort ist sie oft bekannt, am neuen fast nie. Wichtig sind dieselben Punkte wie beim Haus: Kommt der Wagen in den Hof, kommt er wieder heraus, ist der Weg zur Tür befestigt, und wenn es eine Rampe oder eine Ladeschwelle gibt, wie hoch ist sie.
Kritisch wird es, wenn die neue Fläche noch belegt ist oder die Handwerker dort ihre Fahrzeuge stehen haben. Wir klären im Angebot, wer die Zufahrt am Umzugstag freihält. Steht der Wagen eine Stunde und wartet, ist das eine bezahlte Stunde, in der nichts passiert, und genau das wollen beide Seiten vermeiden.
Melchow liegt verkehrlich günstig zwischen Bernau und Eberswalde, entlang der Bahnstrecke der Berlin-Stettiner Eisenbahn. Nach Eberswalde sind es 11,1 Straßenkilometer, nach Bernau 15,8. Ein Betrieb, der innerhalb dieses Bandes umzieht, schafft die Verlagerung meist an einem Tag, weil der Wagen zweimal fahren kann statt einmal randvoll.
Zeit ist Umsatz
Wie wir die Ausfallzeit klein halten
Der Plan entsteht rückwärts, vom ersten Arbeitstag am neuen Ort.
Wir fragen zuerst, wann am neuen Standort wieder gearbeitet werden soll, und rechnen von diesem Datum zurück. Daraus ergibt sich, was vorab gefahren werden kann, was am Umzugstag läuft und was noch stehen bleiben darf. Bei kleinen Betrieben ist ein Vorablauf mit Lager, Archiv und Ersatzmaterial oft die halbe Miete.
Termin am neuen Standort festlegen und rückwärts planen
Letzter Arbeitstag am alten Ort, abends Abbau der Arbeitsplätze
Hauptumzug: Maschinen, Regale, Möbel, Akten
Aufbau in der Reihenfolge Empfang, Arbeitsplätze, Lager
Nacharbeit: Restkisten, Leergut, Rückgabe von Leihmaterial
Wenn es klemmt
Zwischenlagerung, wenn die neue Fläche wartet
Bauverzug ist der häufigste Grund, warum ein Betriebsumzug zerfällt.
Wenn der Estrich noch nicht trocken ist oder die Elektrik fehlt, lässt sich der Umzug trotzdem starten. Wir fahren die Ladung in unser Lager und liefern sie, sobald die Fläche frei ist. Für 5 Kubikmeter kostet das ab 9 Euro am Tag, für 10 Kubikmeter ab 15 Euro, für 20 Kubikmeter ab 25 Euro. Die Fahrt ins Lager und wieder heraus beginnt bei 89 Euro.
Sinnvoll ist die Zwischenlagerung vor allem für das, was am neuen Ort nicht sofort gebraucht wird: Archiv, Ersatzteile, Saisonware, Ausstellungsstücke. Das laufende Geschäft sollte dagegen nie ins Lager wandern, weil jede Kiste, die man dort suchen muss, teurer ist als der Lagerplatz.
Wo das Lager steht, spielt für Sie keine Rolle und geben wir nicht heraus. Sie bekommen eine Liste dessen, was eingelagert wurde, und einen Termin, an dem es wieder vor Ihrer Tür steht.
Fragen aus Werkstatt, Praxis und Büro
Was Betriebsinhaber vor der Verlagerung geklärt haben wollen.
Können wir während des Umzugs weiterarbeiten?
Teilweise. Wir ziehen Archiv, Lager und selten genutzte Technik vor, sodass am eigentlichen Umzugstag nur noch das laufende Geschäft bewegt wird. Bei einer Werkstatt bedeutet das in der Regel einen Tag ohne Produktion statt einer ganzen Woche.
Wer hängt die Maschinen ab und wieder an?
Elektrischer Anschluss, Absaugung und Kalibrierung bleiben bei Ihrem Fachbetrieb. Wir übernehmen das Bewegen, Sichern und Ausrichten am neuen Platz und stimmen unseren Termin mit dem Techniker ab, damit niemand auf den anderen wartet.
Wie gehen Sie mit Patienten- und Kundenakten um?
Akten fahren geschlossen. Entweder bleibt der Schrank abgeschlossen und wird als Ganzes bewegt, oder die Kisten werden versiegelt und die Anzahl wird beim Beladen und Abladen abgeglichen. Wenn Ihr Datenschutzkonzept eine Begleitung vorsieht, fährt jemand aus dem Betrieb mit.
Was passiert, wenn der Umbau am neuen Standort nicht fertig ist?
Dann geht die Ladung ins Lager, ab 9 Euro am Tag für 5 Kubikmeter, dazu die Fahrt ab 89 Euro. Sie erhalten eine Aufstellung, was eingelagert wurde, und wir liefern nach, sobald die Fläche frei ist.
Brauchen wir eigene Helfer?
Nein, aber es senkt die Kosten. Wenn Ihre Leute Material und Kleinteile vorher in Kisten sortieren und beschriften, sparen wir am Umzugstag Stunden. Für das Tragen selbst stellen wir eigene Kräfte ab 25 Euro die Stunde.
Wie schnell bekommen wir ein Angebot?
Nach der Besichtigung. Bei einem Betrieb sehen wir uns beide Adressen an, weil der Zeitplan an der schwierigeren der beiden Zufahrten hängt. Anfragen nehmen wir am Telefon bis 18:00 Uhr entgegen oder über das Anfrageformular.
Zum Nachrechnen
Stundensätze für Betriebsumzüge
Betriebe rechnen fast immer nach Zeit, weil sich der Umfang selten in Zimmern ausdrücken lässt.
Stundensatz ab
Wagen oder Kraft
Wofür im Betrieb
48 Euro
Möbelkoffer 21 Kubikmeter mit zwei Trägern
Vollumzug einer Werkstatt oder Praxis
46 Euro
Möbelkoffer 21 Kubikmeter mit Fahrer
Große Ladung, eigene Helfer vorhanden
44 Euro
Kastenwagen 12 Kubikmeter mit Fahrer
Büro, Vorablauf, enge Hofzufahrt
28 Euro
Schrauber
Regale zerlegen, Arbeitsplätze aufbauen
25 Euro
Träger ohne Fahrzeug
Zusatzkraft an einem vollen Umzugstag
24 Euro
Zweiter Wagen derselben Tour
Zwei Adressen parallel bedienen
Mindestbuchung zwei Stunden. Alle Beträge inklusive Mehrwertsteuer. Im Landkreis Barnim ohne gesonderte Anfahrt.
Leistungen
Weiter in derselben Gruppe
Verwandte Seiten. Dort geht es um dieselbe Sache unter anderen Bedingungen.