Zum Nachlesen
Vier Anleitungen für den Umzug auf dem Dorf
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Diese Seiten sollen Ihnen Arbeit abnehmen, nicht uns Aufträge bringen. Sie beantworten die vier Fragen, die vor einem Umzug im Barnimer Umland regelmäßig aufkommen: Wo steht der Wagen, wie wird ein vollgestellter Hof sortiert, was kostet das Ganze ungefähr, und wie packt man ein Haus statt einer Wohnung.
- Konkrete Faustzahlen statt allgemeiner Tipps
- Auf Häuser mit Hof und Garten zugeschnitten
- Mit den Beträgen aus unserer Preisliste gerechnet
- Nachschlagbare Tabellen auf jeder Seite
Die vier Seiten
Womit Sie anfangen sollten
Wenn der Termin noch offen ist, lesen Sie zuerst die Kostenseite. Steht er fest, fangen Sie beim Standplatz an.
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Wo der Wagen steht
Toreinfahrt, Durchfahrt, Wendeplatz, Untergrund: die Zufahrt vorher messen statt am Umzugstag raten.
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Hof, Scheune, Dachboden
Umzugsgut, Sperrmüll, Wertstoff, Sondermüll: sortieren, bevor irgendjemand etwas trägt.
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Was ein Umzug kostet
Kubikmeter, Stunden, Pauschale: den Preis selbst überschlagen, bevor das Angebot kommt.
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Packen und beschriften
Packen im Haus statt in der Wohnung: Reihenfolge über die Etagen, Kartons je Raum, drei Zeilen Beschriftung.
Die Reihenfolge
In welcher Woche was ansteht
Ein Umzug wird nicht dadurch leichter, dass man früher anfängt, sondern dadurch, dass man in der richtigen Reihenfolge anfängt.
Der erste Schritt ist immer das Aussortieren, nicht das Packen. Jeder Karton, der nicht gepackt wird, muss auch nicht getragen, gefahren und ausgepackt werden. Auf dem Dorf ist das der größte Hebel überhaupt, weil in Scheune, Schuppen und auf dem Dachboden über Jahre Dinge stehen bleiben, die niemand vermisst. Wer hier zwei Wochenenden investiert, spart oft mehr, als jeder Preisvergleich zwischen zwei Betrieben einbringt.
Danach kommt das Aufmaß. Es steht bewusst nach dem Aussortieren, weil sonst Kubikmeter im Angebot landen, die am Umzugstag gar nicht mehr da sind. Erst dann wird gepackt, und zwar von oben nach unten: Dachboden zuerst, Erdgeschoss zuletzt, Küche ganz am Schluss.
In der letzten Woche geht es nur noch um Zugänglichkeit. Wege frei räumen, Tor öffnen, Auto von der Einfahrt fahren, Nachbarn Bescheid sagen, wenn der Wagen die Durchfahrt eine Stunde verengt. Wie viel das ausmacht, steht auf der Seite zum Standplatz.
Was wirklich Zeit spart
Drei Handgriffe, die am Umzugstag den Unterschied machen
Nichts davon kostet Geld, und alle drei zusammen sparen auf einem Dorfgrundstück leicht eine Stunde.
Der erste Handgriff ist der Hof. Wenn der Wagen um acht Uhr kommt, muss um acht Uhr Platz sein: das eigene Auto steht auf der Straße, der Anhänger ist zur Seite gefahren, das Brennholz liegt nicht in der Wendeschleife. Ein Möbelkoffer, der rangieren muss, verliert nicht zwei Minuten, sondern zwanzig, weil jemand einweisen muss und in der Zeit niemand trägt.
Der zweite ist die Beschriftung. Auf jedem Karton steht der Raum, in den er soll, und zwar am Zielort, nicht am Ausgangsort. Wer zusätzlich eine Ziffer für die Etage danebenschreibt, spart sich das Umtragen im neuen Haus. Bei einem Umzug vom Dorf in eine Etagenwohnung ist das der Posten, der am häufigsten unterschätzt wird.
Der dritte ist die Entscheidung, was nicht mitkommt. Sie muss vor dem Aufmaß fallen, nicht danach, weil das Angebot sonst Kubikmeter enthält, die am Umzugstag nicht mehr da sind. Wer erst am Umzugstag aussortiert, blockiert außerdem die Kräfte, die eigentlich tragen sollen. Aussortiertes bleibt an einer Stelle stehen, deutlich gekennzeichnet, damit es nicht versehentlich mitfährt.
Was darüber hinaus hilft, hängt am Haus. Auf der Seite zu Hof, Scheune und Dachboden steht, wie man den Umfang der Nebenräume abschätzt, und auf der Seite zu den Kosten, was diese Kubikmeter dann bedeuten.
Häufig gefragt
Vier Fragen, die vor jedem Umzug kommen
Kurze Antworten mit konkreten Zahlen, ausführlicher steht es auf den einzelnen Seiten.
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Wie viel kann ich selbst machen, ohne dass es hinterher teurer wird?
Packen und beschriften ist der Teil, der sich am meisten lohnt: Wer die Kartons fertig und verschlossen bereitstehen hat, spart die Stunden, die sonst zwei Kräfte im Wohnzimmer verbringen. Abbauen von Schränken lohnt sich nur, wenn Sie es wirklich können. Ein falsch zerlegter Schrank kostet am Zielort mehr Zeit, als sein Abbau gespart hat.
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Wie viele Kartons brauche ich?
Als grobe Faustzahl gilt: rund zehn bis zwölf Kartons je bewohntem Zimmer, dazu Bücher und Küche gesondert, weil beides schwer ist und in kleinere Kisten gehört. Genauer wird es beim Aufmaß, weil dann sichtbar ist, wie voll die Schränke tatsächlich sind.
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Wann sollte ich anfragen?
Für einen Umzug im Kreis reichen in ruhigen Monaten zwei bis drei Wochen Vorlauf. Zum Monatsende, zum Quartalswechsel und in den Sommermonaten ist es enger. Wenn Ihr Termin feststeht, fragen Sie lieber früh an und verschieben notfalls; ein reservierter Tag lässt sich leichter ändern als ein besetzter finden.
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Was gehört in die Kiste, die zuletzt geladen und zuerst ausgeladen wird?
Alles, was am ersten Abend gebraucht wird: Werkzeug, Verlängerungskabel, Müllbeutel, Reiniger, Toilettenpapier, Bettzeug, Handtücher, Ladegeräte, Kaffee. Diese Kiste wird deutlich beschriftet und kommt als Letzte in den Wagen. Wer sie vergisst, sucht abends in zwanzig gleich aussehenden Kartons.
Frage offen geblieben?
Schreiben Sie sie uns. Wenn sie öfter kommt, steht die Antwort demnächst hier.
Umzugsfirma Melchow Landkreis Barnim