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Umzugsfirma Melchow Landkreis Barnim

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Halb geräumtes Zimmer mit gestapelten Kartons, aufgerolltem Teppich und den Seitenteilen eines zerlegten Schranks.
Halb geräumtes Zimmer mit gestapelten Kartons, aufgerolltem Teppich und den Seitenteilen eines zerlegten Schranks.

Selbst rechnen

Was ein Umzug in Melchow kostet und wie Sie es vorher ausrechnen

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Ein Umzug wird entweder nach Zeit oder als Pauschale abgerechnet, und welche der beiden Formen günstiger ist, können Sie vor jeder Anfrage selbst ausrechnen. Sie brauchen dafür nur zwei Zahlen: die Kubikmeter Ihres Umzugsgutes und die Stunden, die das Beladen und Abladen dauert. Diese Seite zeigt beide Rechenwege an einem Beispiel aus einem Siedlungshaus und nennt die Posten, die in fast jeder Selbstschätzung fehlen.

  • Kubikmeter je Wohnungsgröße als Ausgangszahl
  • Faustregel: Pauschale geteilt durch 48 Euro ergibt die Grenze
  • Beispielrechnung für drei Zimmer, einmal nach Zeit und einmal pauschal
  • Sieben Posten, die regelmäßig vergessen werden
  • Im Landkreis Barnim keine gesonderte Anfahrt

Zwei Rechenwege

Stundensatz oder Pauschale, und wo der Unterschied wirklich liegt

Die Zeitabrechnung ist ehrlich, die Pauschale ist sicher, und beide sind bei derselben Menge verschieden gut.

Beim Stundensatz zahlen Sie die tatsächlich geleistete Zeit. Ein Träger ohne Fahrzeug beginnt bei 25 Euro je Stunde, ein Schrauber für Ab- und Aufbau bei 28 Euro, der Kastenwagen mit zwölf Kubikmetern samt Fahrer bei 44 Euro, der Möbelkoffer mit einundzwanzig Kubikmetern samt Fahrer bei 46 Euro und derselbe Möbelkoffer mit zwei Trägern bei 48 Euro. Fährt in derselben Tour ein Begleitwagen mit, schlägt der mit 24 Euro je Stunde zu Buche. Unter zwei Stunden wird nicht gebucht.

Die Pauschale deckt den ganzen Umzug ab. Fünf Zimmer stehen mit 1.080 Euro im Blatt, vier mit 799, drei mit 769, zwei mit 389 und ein Zimmer mit 289 Euro. Für weite Strecken gilt eine eigene Reihe, ebenfalls von oben gelesen: 2.450 Euro bei fünf Zimmern, 2.190 bei vier, 1.950 bei drei, 1.690 bei zwei und 1.450 Euro bei einem. Die Mehrwertsteuer steckt in jedem dieser Beträge.

Der entscheidende Unterschied ist nicht der Betrag, sondern die Frage, wer das Zeitrisiko trägt. Bei der Zeitabrechnung tragen Sie es: Wird es schneller, zahlen Sie weniger, dauert es länger, zahlen Sie mehr. Bei der Pauschale trägt es der Betrieb. Deshalb ist die Zeitabrechnung bei kleinen, gut vorbereiteten Umzügen fast immer günstiger und bei großen, unsicheren Umzügen fast immer teurer.

Die Ausgangszahl

Wie viele Kubikmeter stehen wirklich im Haus

Alles andere hängt an dieser einen Zahl, und die meisten Menschen schätzen sie zu niedrig.

Als grober Ausgangswert gilt: ein Zimmer acht bis zwölf Kubikmeter, zwei Zimmer achtzehn bis fünfundzwanzig, drei Zimmer dreißig bis vierzig, vier Zimmer vierzig bis fünfundfünfzig, fünf Zimmer fünfundfünfzig bis siebzig. Diese Werte beschreiben Wohnungen mit normalem Hausrat.

Bei einem Haus mit Garten kommt etwas dazu, was in keiner Wohnungsrechnung steht: Keller, Dachboden, Schuppen, Garage und die Hofecke. Rechnen Sie dafür zehn bis fünfundzwanzig Kubikmeter obendrauf, je nachdem, wie lange Sie dort gewohnt haben. Genau dieser Zuschlag ist der Grund, warum die erste Selbstschätzung bei einem Siedlungshaus so oft danebenliegt.

Wer es genauer will, misst statt zu raten. Grundfläche mal durchschnittliche Stapelhöhe mal 0,6 ergibt die Kubikmeter eines Raumes. Zur Gegenrechnung: In einen Kubikmeter passen rund fünfzehn gefüllte Umzugskartons. Wenn Sie also wissen, dass Sie sechzig Kartons brauchen, sind allein die Kartons vier Kubikmeter, bevor ein einziges Möbelstück geladen ist.

Zeit je Ladung

Wie lange Beladen und Abladen wirklich dauern

Zwei Personen schaffen keine zwanzig Kubikmeter in zwei Stunden, egal wie oft man das liest.

Rechnen Sie mit rund drei Kubikmetern je Stunde, die zwei Träger sauber verladen, wenn der Weg kurz ist und im Erdgeschoss gearbeitet wird. Bei Treppen, engen Fluren und einem Trageweg über zwanzig Meter sinkt der Wert deutlich, bei einem geräumten Haus mit direkter Zufahrt steigt er.

Beim Abladen geht es schneller, weil nichts mehr eingepackt und nichts mehr gesucht werden muss. Setzen Sie fürs Abladen etwa zwei Drittel der Ladezeit an. Dazwischen liegt die Fahrt, und die zählt bei der Zeitabrechnung mit, weil der Wagen und die Leute in dieser Zeit für Sie unterwegs sind.

Eine ehrliche Tagesrechnung sieht so aus: Ankommen und Vorbereiten eine halbe Stunde, Beladen nach der Regel oben, Fahrt, Abladen, Aufstellen und Schrankaufbau je nach Umfang ein bis drei Stunden. Wer schon vor dem Umzugstag alles in Kartons hat, kürzt vor allem den ersten Block, und der ist der längste.

Die Faustregel

Pauschale geteilt durch 48 Euro ergibt Ihre Grenze

Ein Rechenschritt, der Ihnen sagt, welche der beiden Abrechnungsformen zu Ihrem Umzug passt.

Der Möbelkoffer mit zwei Trägern beginnt bei 48 Euro je Stunde. Teilen Sie die Pauschale Ihrer Wohnungsgröße durch diese 48 Euro, dann wissen Sie, wie viele Stunden Sie unterbieten müssen, damit sich die Zeitabrechnung lohnt.

Für ein Zimmer sind das rund sechs Stunden, für zwei Zimmer rund acht, für drei Zimmer rund sechzehn, für vier Zimmer rund siebzehn und für fünf Zimmer rund zweiundzwanzig Stunden. Halten Sie Ihre geschätzte Dauer daneben, und die Entscheidung fällt von allein.

Bei einer Einzimmerwohnung mit zehn Kubikmetern reichen erfahrungsgemäß vier bis fünf Stunden. Das liegt unter der Sechsstundengrenze, also ist die Zeitabrechnung günstiger. Bei drei Zimmern mit fünfunddreißig Kubikmetern aus einem Haus mit Keller und Dachboden sind sechzehn Stunden dagegen realistisch, oft mehr, sobald der Trageweg lang ist. Dort ist die Pauschale die ruhigere Wahl, weil sie genau dieses Risiko abfängt.

Zwei Dinge gehören zur Ehrlichkeit dieser Rechnung dazu. Erstens sind alle genannten Beträge Ab-Preise, die verbindliche Zahl steht im Angebot. Zweitens gilt bei der Zeitabrechnung eine Mindestbuchung von zwei Stunden, was bei sehr kleinen Umzügen den Vorteil wieder verkleinert.

Beispielhaus

Drei Zimmer im Siedlungshaus, einmal so und einmal so

Dieselbe Menge, zwei Rechenwege, und der Unterschied liegt am Ende bei wenigen Euro.

Angenommen, es sind fünfunddreißig Kubikmeter aus einem Siedlungshaus mit Erdgeschoss, ausgebautem Dachgeschoss und Keller. Der Wagen kommt bis in den Hof, der Trageweg beträgt fünfzehn Meter, das Ziel liegt im selben Ort. Es fährt der Möbelkoffer mit zwei Trägern, also zwei Fahrten.

Nach Zeit gerechnet: Beladen der ersten Ladung rund sieben Stunden, Fahrt und Abladen rund fünf, zweite Ladung rund vier plus drei. Das sind neunzehn Stunden, verteilt auf zwei Arbeitstage. Bei 48 Euro je Stunde landen Sie rechnerisch über der Pauschale von 769 Euro. Sechzehn Stunden wären genau 768 Euro, also praktisch der Gleichstand.

Daraus folgt die praktische Empfehlung: Bei drei Zimmern und mehr aus einem Haus mit Nebenräumen ist die Pauschale in aller Regel der bessere Weg, weil jede Stunde über sechzehn zusätzlich zu Buche schlägt, ohne dass Sie sie vorher kennen. Wird gleichzeitig geräumt und umgezogen, kommt das Räumen mit 39 Euro je Kubikmeter separat hinzu.

Umgekehrt gilt genauso: Ein Ein- oder Zweizimmerumzug, bei dem am Vorabend alles in Kartons steht und der Wagen bis vor die Tür kommt, ist nach Zeit fast immer günstiger als jede Pauschale. Diese Vorbereitung ist der Teil, den Sie selbst in der Hand haben.

Vergessene Posten

Was in fast jeder Selbstschätzung fehlt

Nicht die großen Zahlen liegen daneben, sondern die sieben kleinen daneben.

Die folgenden Posten tauchen in Selbstschätzungen selten auf und machen zusammen schnell den Unterschied zwischen der geschätzten und der tatsächlichen Summe aus. Rechnen Sie sie gleich beim ersten Ueberschlag mit, dann gibt es später keine Ueberraschung.

Kilometer

Wann Entfernung im Angebot auftaucht

Innerhalb des Landkreises spielt sie keine Rolle, außerhalb steht sie mit Betrag da.

Im Amtsgebiet Biesenthal-Barnim und im übrigen Landkreis Barnim wird keine gesonderte Anfahrt berechnet. Das betrifft die meisten Umzüge aus dem Ort und aus der Nachbarschaft. Zur Einordnung, gemessen ab Ortsmitte Melchow und ermittelt am 31.08.2026 über OpenStreetMap: Grüntal 5,3 km, Biesenthal 5,7 km, Schönholz 8,2 km, Rüdnitz 10,1 km, Eberswalde 11,1 km, Trampe 13,5 km, Prenden 14,2 km, Bernau 15,8 km, Hohenfinow 18,4 km.

Weiter draußen wird die Anfahrt mit Betrag im Angebot ausgewiesen, damit Sie sie sehen und nicht suchen müssen. Bei Strecken wie Berlin mit 55 Kilometern, Potsdam mit 89 Kilometern oder Hamburg mit 314 Kilometern greifen ohnehin die Pauschalen für weite Umzüge, in denen die Fahrt bereits enthalten ist.

Für den Ueberschlag heißt das: Innerhalb des Barnim rechnen Sie nur mit Kubikmetern und Stunden. Erst wenn das Ziel den Landkreis verlässt, kommt die Entfernung als eigene Größe dazu, und dann lohnt sich der Vergleich zwischen Zeitabrechnung und Fernpauschale in beide Richtungen.

Rechenfragen vor dem Angebot

Diese sieben Punkte klären sich schneller schriftlich als am Telefon.

Zum Nachrechnen

Von der Wohnungsgröße zum Ueberschlag

Vier Werte je Zeile: Menge, Fahrten, Pauschale im Nahbereich und Pauschale für weite Strecken.

WohnungsgrößeUmzugsgut in m³Fahrten mit dem 21erPauschale abFernumzug ab
1 Zimmer8 bis 12eine289 €1.450 €
2 Zimmer18 bis 25eine bis zwei389 €1.690 €
3 Zimmer30 bis 40zwei769 €1.950 €
4 Zimmer40 bis 55zwei bis drei799 €2.190 €
5 Zimmer55 bis 70drei1.080 €2.450 €
Bei Häusern mit Keller, Dachboden und Schuppen kommen 10 bis 25 m³ hinzu. Mindestbuchung nach Zeit zwei Stunden, zweiter Wagen derselben Tour 24 Euro je Stunde. Alle Beträge inklusive Mehrwertsteuer.

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Sagen Sie kurz, worum es geht

Woher, wohin, wie viel ungefähr und wann etwa. Aus diesen vier Angaben wird die erste Einschätzung.